Bei der Nominalisierung werden Verben oder Adjektive in Nomen umgewandelt – sie werden großgeschrieben, erhalten einen Artikel und können als Subjekt oder Objekt im Satz stehen. Dieses Verfahren ist besonders in der formellen Schriftsprache auf B1-Niveau unverzichtbar.
Bei der Nominalisierung werden Verben oder Adjektive in Nomen umgewandelt – sie werden großgeschrieben, erhalten einen Artikel und können als Subjekt oder Objekt im Satz stehen. Dieses Verfahren ist besonders in der formellen Schriftsprache auf B1-Niveau unverzichtbar.
Ein Verb oder Adjektiv wird in ein Nomen umgewandelt – großgeschrieben, mit Artikel, als Subjekt oder Objekt im Satz.
Funktioniert mit allen Verben. Immer das.
beim + Infinitiv: beim Lesen, beim Kochen → während dieser Tätigkeit
Immer feminin. Sehr häufig in formellen Texten.
Bezeichnet Personen nach ihrer Tätigkeit.
→ deklinieren weiterhin wie Adjektive
→ immer starke Neutrum-Form
→ immer feminin
Lesen = Nomen (Subjekt) → Großschreibung
lese = Verb (Prädikat) → Kleinschreibung
Ein nominalisierter Infinitiv ist immer Neutrum und bekommt den Artikel das: das Lesen, das Schreiben, das Reisen. Mit beim drückt man aus, dass etwas während der Tätigkeit geschieht: beim Kochen = während des Kochens.
Ein nominalisiertes Wort steht mit einem Artikel (oder Possessiv-/Demonstrativartikel) und wird großgeschrieben. Vergleiche: Das Lesen ist wichtig (Nomen, Subjekt) vs. Ich lese jeden Tag (Verb, Prädikat).
Ja, Nomen mit den Suffixen -ung, -tion und -sion sind ausnahmslos feminin: die Lösung, die Kommunikation, die Diskussion. Das gilt auch für -heit, -keit und -schaft: die Freiheit, die Möglichkeit, die Freundschaft.
Substantivierte Adjektive werden weiterhin wie Adjektive dekliniert: der Alte, ein Alter, die Alte, eine Alte. Nach Indefinitpronomen wie etwas, nichts, viel steht immer die starke Neutrum-Form: etwas Schönes, nichts Wichtiges, viel Interessantes.
Ein nominalisierter Infinitiv ist immer Neutrum und bekommt den Artikel das: das Lesen, das Schreiben, das Reisen. Mit beim drückt man aus, dass etwas während der Tätigkeit geschieht: beim Kochen = während des Kochens.
Ein nominalisiertes Wort steht mit einem Artikel (oder Possessiv-/Demonstrativartikel) und wird großgeschrieben. Vergleiche: Das Lesen ist wichtig (Nomen, Subjekt) vs. Ich lese jeden Tag (Verb, Prädikat).
Ja, Nomen mit den Suffixen -ung, -tion und -sion sind ausnahmslos feminin: die Lösung, die Kommunikation, die Diskussion. Das gilt auch für -heit, -keit und -schaft: die Freiheit, die Möglichkeit, die Freundschaft.
Substantivierte Adjektive werden weiterhin wie Adjektive dekliniert: der Alte, ein Alter, die Alte, eine Alte. Nach Indefinitpronomen wie etwas, nichts, viel steht immer die starke Neutrum-Form: etwas Schönes, nichts Wichtiges, viel Interessantes.