Ein Reflexivpronomen bezieht sich auf das Subjekt zurück: Ich wasche mich (= ich wasche mich selbst).
| Person | Akkusativ | Dativ |
|---|---|---|
| ich | mich | mir |
| du | dich | dir |
| er / sie / es | sich | sich |
| wir | uns | uns |
| ihr | euch | euch |
| sie / Sie | sich | sich |
| Kasus | Regel | Beispiel |
|---|---|---|
| Akkusativ | Kein weiteres Akk.-Objekt | Ich wasche mich. |
| Dativ | Ein Akk.-Objekt ist vorhanden | Ich wasche mir die Hände. |
Nur bei ich und du sieht man den Unterschied: mich/mir, dich/dir.
| Typ | Erklärung | Beispiele |
|---|---|---|
| Echt reflexiv | Nur mit sich möglich | sich freuen, sich beeilen, sich erholen, sich erkälten, sich bedanken, sich schämen |
| Unecht reflexiv | Auch mit anderem Objekt | sich waschen / das Auto waschen, sich anziehen / die Jacke anziehen, sich vorstellen / jemanden vorstellen |
Wenn kein weiteres Akkusativobjekt im Satz steht, steht das Reflexivpronomen im Akkusativ (Ich wasche mich). Wenn ein Akkusativobjekt vorhanden ist, wechselt es in den Dativ (Ich wasche mir die Hände). Sichtbar ist der Unterschied nur bei ich (mich/mir) und du (dich/dir).
Echte reflexive Verben können nur mit einem Reflexivpronomen verwendet werden – ein anderes Objekt ist nicht möglich. Beispiele: sich freuen, sich beeilen, sich erholen, sich erkälten, sich bedanken.
Unechte reflexive Verben können sowohl reflexiv als auch mit einem anderen Objekt stehen. Beispiel: sich waschen (Ich wasche mich) vs. das Auto waschen (Ich wasche das Auto).