Indefinitpronomen bezeichnen unbestimmte Personen oder Dinge: man, jemand, niemand, etwas, nichts, alle, einige, viele, wenige, manche.
| Kasus | Form | Beispiel |
|---|---|---|
| Nom. | man | Man lernt nie aus. |
| Akk. | einen | Das ärgert einen. |
| Dat. | einem | Das hilft einem sehr. |
| Kasus | jemand | niemand |
|---|---|---|
| Nom. | jemand | niemand |
| Akk. | jemand(en) | niemand(en) |
| Dat. | jemand(em) | niemand(em) |
Umgangssprache: oft ohne Endung. Schriftsprache: mit -en/-em.
Nach etwas, nichts, viel, wenig, alles wird das Adjektiv großgeschrieben mit Endung -es (Nom./Akk.) oder -em (Dat.):
| Wort | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| alle | 100 % | Alle Schüler haben bestanden. |
| viele | große Menge | Viele Menschen lernen Deutsch. |
| einige | mittlere Menge | Einige Fragen waren schwer. |
| manche | bestimmte Auswahl | Manche Leute stehen früh auf. |
| wenige | kleine Menge | Nur wenige waren dagegen. |
Man steht nur im Nominativ. Im Akkusativ heißt es einen (Das ärgert einen), im Dativ einem (Das hilft einem).
In der Umgangssprache bleiben die Formen oft unverändert (Ich habe jemand gesehen). In der Schriftsprache dekliniert man: Akkusativ jemanden/niemanden, Dativ jemandem/niemandem.
Nach etwas, nichts, viel, wenig und alles wird das Adjektiv substantiviert und daher großgeschrieben: etwas Schönes, nichts Neues, alles Gute.