Nach ein, eine, kein, mein, dein, sein, ihr, unser, euer zeigt der Artikel nicht immer Genus/Kasus. Dort übernimmt das Adjektiv eine starke Endung; sonst steht -en.
| Kasus | Maskulin | Feminin | Neutral | Plural (kein-) |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | ein guter | eine gute | ein gutes | keine guten |
| Akk. | einen guten | eine gute | ein gutes | keine guten |
| Dat. | einem guten | einer guten | einem guten | keinen guten |
| Gen. | eines guten | einer guten | eines guten | keiner guten |
Ohne Artikel muss das Adjektiv alle Informationen selbst tragen → Endungen wie der bestimmte Artikel.
| Kasus | Maskulin | Feminin | Neutral | Plural |
|---|---|---|---|---|
| Nom. | guter Kaffee | gute Milch | gutes Brot | gute Äpfel |
| Akk. | guten Kaffee | gute Milch | gutes Brot | gute Äpfel |
| Dat. | gutem Kaffee | guter Milch | gutem Brot | guten Äpfeln |
| Gen. | guten Kaffees | guter Milch | guten Brotes | guter Äpfel |
ein frischer Salat — gemischt
frischer Salat — stark (kein Artikel)
der frische Salat — schwach (bestimmt)
Nach ein, kein, mein usw. trägt das Adjektiv dort eine starke Endung, wo der Artikel Genus/Kasus nicht zeigt (Nom. m -er, Nom./Akk. n -es, Nom./Akk. f -e), sonst -en.
Ohne Artikel trägt das Adjektiv alle grammatischen Informationen selbst: die Endungen ähneln dem bestimmten Artikel (guter, gute, gutes). Beispiel: Frisches Brot ist lecker.